Bezirkshauptmannschaft Leoben präsentierte Leistungsbilanz
Das Jahr 2024 hielt für das Wahlteam der BH Leoben und das Team des Katastrophenschutzes besondere Herausforderungen bereit!

Leoben/Graz.- (3. April 2025) Heute Vormittag (03.04.2025) präsentierte Bezirkshauptmann Markus Kraxner den Leistungsbericht der Bezirkshauptmannschaft Leoben für das Jahr 2024. „Unser Leistungsbericht dokumentiert anschaulich die Vielfalt unserer Aufgaben mit all ihren Herausforderungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Jahr 2024 waren die Bediensteten der BH Leoben durch die vier Wahlen und die Unwetterereignisse im Juli und August besonders gefordert", erläuterte Markus Kraxner und hob im Pressegespräch die Schwerpunkte hervor.
Die Bezirkshauptmannschaft Leoben hat insgesamt 97 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Frauenanteil beträgt 74 Prozent, das sind 72 Bedienstete. „Die BH Leoben wird ‚jünger’. Das bedeutet aber auch, dass Kolleginnen und Kollegen den Ruhestand antreten und den Landesdienst verlassen. Adäquate Nachbesetzungen und der Wissenstransfer werden uns auch weiterhin intensiv beschäftigen", unterstreicht BH Kraxner.
2024 war ein Superwahljahr: Die Arbeiterkammerwahlen im April, dann folgte die EU-Wahl im Juni, im September die Nationalratswahl und zum Schluss noch die Landtagswahl im November. Um alle vier Wahlen gut zu meistern, wurde hausintern zur Unterstützung der Referentin für Wahlrechtsangelegenheiten ein referatsübergreifendes Team zusammengestellt.
Aufgrund der Unwetterereignisse im Liesingtal im Juli und August 2024 wurde in vier Gemeinden eine Bezirkskatastrophe ausgerufen. Die Aufarbeitung erfolgte referatsübergreifend durch den Katastrophenschutzreferenten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Anlagenreferats, des Veterinärreferats und des Forstfachreferats. Die Abwicklung der P1-Maßnahmen (Gefahr in Verzug) und der Privatschadensausweise dauert noch an.
Die Anzahl der Strafanzeigen im Sicherheitsreferat ist 2024 auf ein Rekordniveau gestiegen und die Anzeigen aufgrund von Mautdelikten im Bereich Gleinalmtunnel bleiben beständig auf hohem Niveau. Bedingt durch die Arbeitsmigration für die ansässigen internationalen Industriebetriebe und Forschungseinrichtungen haben sich die Anträge von internationalen Studierenden und von wissenschaftlichem Personal an der Montanuniversität Leoben verdreifacht.
Im Bereich der Sozialarbeit ist leider auffallend, dass der Bedarf an psychotherapeutischen und psychologischen Maßnahmen für Kinder und Jugendliche deutlich gestiegen ist, dieser jedoch aufgrund mangelnder Ressourcen nicht ausreichend abgedeckt werden kann.
Weitere Details finden Sie in der ausführlichen Leistungsbilanz. Für Fragen steht Bezirkshauptmann Markus Kraxner unter 03842/45571-201 gerne zur Verfügung.
Leoben/Graz, am 3. April 2025
Sabine Jammernegg unter Tel.: +43 (316) 877-2999, bzw. Mobil: +43 (676) 86662999
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